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30.06.2009 00:00 Alter: 1 yrs
Kategorie: Kritischer Konsum Newsletter

Kritischer Konsum Konkret

10. Newsletter online


Kritischer Konsum in der Praxis

Der letzte Newsletter zum Kritischen Konsum stellt viele praktische Möglichkeiten vor, den Kritischen Konsum umzusetzen. Kritischer Konsum ist vielen ein Begriff, aber wie lässt sich dieser Begriff und seine Definition streuen und verbreiten? Wie lässt sich der Kritische Konsum im täglichen Leben, in der Gruppenstunde oder in der Ferienfreizeit realisieren? Wie können Kinder und Jugendliche in die Thematik eingeführt und sensibel gemacht werden?
Eine gute Möglichkeit, um Jugendliche und Kinder zu faszinieren ist, aktiv etwas mit ihnen zu machen.

A K T I O N S V O R S C H L A G

Stadtralley

  • Erst sollte man erklären, worum es sich bei fair gehandelten Produkten handelt, wie man diese erkennen kann und worauf man achten sollte (ein kleiner Katalog für die Jugendlichen für ihren späteren Streifzug wäre sinnvoll)
  • Dann könnte man über ein saisonal regionales Gericht abstimmen oder eines vorgeben, damit kein Unmut aufkommt
  • Die Teilnehmer sollten nun herausfinden, wo es diese Produkte zu kaufen gibt und in jedem Laden eine bestimmt Sache kaufen
  • Wenn alle Kinder und Jugendlichen wieder am Treffpunkt angelangt sind und alle Produkte haben, wird das zuvor beschlossene Gericht gekocht und mit einem gemütlichen Ausklang verbunden.

Kochduell

  • Bietet auf Ferienfreizeiten oder in Gruppenstunden faire Kochduelle an
  • Verschiedene Gerichte mit ausschließlich fair gehandelten Produkten
  • Vielleicht mit einem kleinen fair gehandelten Gewinn verbunden

Kaffeepacours

Es gibt verschiedene Stationen, die zeigen, wie viel Spaß fair gehandelter Kaffee machen kann, aber auch, was für eine Arbeit. Hierbei muss natürlich der Hintergrund erklärt werden, warum man fair gehandelten Kaffee kaufen sollte und nicht den normalen, der mit Niedriglöhnen produziert wird.

  • 1. Station: der Kaffeebohnensack muss geschleppt werden
  • 2. Station: Die Bohnen müssen sortiert werden
  • 3. Station: Das Waschen der Kaffeebohnen
  • 4. Station: Das Rösten der Bohnen
  • 5. Station: Dann das Aufbrühen
  • Eine Stellwand mit einer Gegenüberstellung der einzelnen Kaffeepreise und der Bezahlung der Arbeiter kann noch mal den direkten Vergleich anregen

Cola- Blindverkostung

Es werden unterschiedlichste Cola-Marken ausgeschenkt und blind getrunken.

  • Welche Cola ist fair gehandelt?
  • Schmeckt man einen Unterschied?
  • Welche Firma handelt fair?
  • Wie kann man diese unterstützen?

Labelkatalog erstellen

  • Was für Kleidung trägt man?
  • Wie wird diese produziert?
  • Was gibt es überhaupt für fair gehandelte Kleidung? Und wo gibt es die?

Diskussion – beispielsweise im Ferienlager

  • Was für Produkte gibt es im Ausland, die bei uns produziert worden sind?
  • Wo kommen die her?
  • Was macht die Produkte aus, dass man sie beispielsweise in Spanien kaufen kann?

Habt ihr noch eigene Praxistipps? Oder sucht noch mehr? Dann stellt sie doch auf die Homepage: www.bdkj.de/kritischerkonsum/

S T A T E M E N T

„Das Wichtigste an dem Ganzen seid ihr. Ihr, die ihr euch bewusst macht, was kritischer Konsum ist und wie ihr darauf aufmerksam machen wollt und könnt. Seid anderen ein Vorbild und achtet auf das, was ihr kauft.“

(Patricia Kesseler, Bezirksleitung der KJG im Hochstift)

(Quelle: DAG EPA  des BDKJ-Diözesanverband Paderborn)


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