
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Bastian Spreckelmeyer
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Innehalten, beten, singenweiterlesen
Paderborn, 1. März 2010 (pdp). Wenn gut Tausend Menschen aus allen Generationen den Hohen Dom zu Paderborn bevölkern und ebenso viele Kerzen das Kirchenschiff erleuchten, dann wird in der Bischofskirche des Erzbistums Paderborn wieder die „Nacht der Lichter“ gefeiert. In diesem Jahr kamen besonders viele Menschen am Freitagabend in die Bistumskirche, um innezuhalten, zu beten und zu singen.
Die „Nacht der Lichter“, die stets in der Fastenzeit stattfindet, ist den Gebetsgottesdiensten nachempfunden, die in der „Kirche der Versöhnung“ im südburgundischen Taizé gefeiert werden. Kennzeichen dieser Liturgie sind biblische Textimpulse sowie eine Zeit der Stille. Getragen wird das Gebet von den bekannten, mehrsprachigen Taizé-Gesängen. Am Ende des Gebetsgottesdienstes hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, mit einem Seelsorger in ein persönliches Gespräch zu kommen.
Die „Nacht der Lichter“ wurde von der Abteilung für Jugendpastoral im Erzbischöflichen Generalvikariat und der Kolpingjugend Diözesanverband Paderborn veranstaltet. Die musikalische Gestaltung übernahm ein Projektchor unter der Leitung von Birgit Richter (Pömbsen).
Landesversammlung der katholischen Jugendverbände richtet sich gegen Kürzungenweiterlesen
Düsseldorf, 25. Februar 2010. Der Bund der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ) in Nordrhein-Westfalen hat sich auf seiner Landesversammlung gegen Kürzungen im kommunalen Kinder- und Jugendförderplan und für eine verlässliche Absicherung der Investitionen für die Kinder- und Jugendarbeit auf kommunaler Ebene ausgesprochen. Darüber hinaus beschloss der BDKJ das Engagement um die nachhaltige Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Freiwilligendienste (FSJ) und eröffnete seine Kampagne zur bevorstehenden Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen.BDKJ-Newsletter KW 8 onlineweiterlesen
53. Aktion Dreikönigssingen wird am 30. Dezember in Essen eröffnetweiterlesen
Essen, 24. Februar 2010. Kleine Könige in stattlicher Zahl werden am Donnerstag, 30. Dezember 2010, in Essen erwartet. Erstmals ist das Ruhrbistum Gastgeber der bundesweiten Eröffnung der Aktion Dreikönigssingen. Vorbereitet wird der Auftakt vom BDKJ-Diözesanverband Essen, dem Bischöflichen Jugendamt und vom Referat Weltkirche der gastgebenden Diözese. Dies wurde im Rahmen der Jahreskonferenz der Aktion bekannt gegeben, die am Dienstag und Mittwoch im Essener Kardinal-Hengsbach-Haus tagte.
Das Beispielland des 53. Dreikönigssingens ist Kambodscha, thematisch wird die Lebenswirklichkeit von Kindern mit Behinderungen weltweit im Mittelpunkt der Aktion stehen. Die Sternsinger werden darauf aufmerksam machen, dass Kinder mit Behinderungen in vielen Teilen der Welt unter Ausgrenzung und Diskriminierung leiden.
In Essen blickten die Delegierten aus 18 Diözesen sowie die Vertreter des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zudem auf das 52. Dreikönigssingen zurück. MISEREOR und BDKJ eröffnen Jugendaktion in Münster weiterlesen
Münster, 22. Februar 2010 (bdkj). Mal einen Gang zurückschalten, inne halten, das eigene Konsumverhalten kritisch unter die Lupe nehmen – dazu rufen das Bischöfliche Hilfswerk Misereor und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend in ihrer diesjährigen Jugend-Fastenaktion auf. Unter dem Motto „7x mehr Leben“ sind Jugendliche in den sieben Wochen bis Ostern eingeladen, ihr Leben bewusst zu gestalten und zu überlegen, wie eine gerechtere und ökologischere Welt möglich ist. Am Sonntagabend wurde die Aktion mit einem schwungvollen Gottesdienst in der Jugendkirche "effata!" in Münster eröffnet.
„Wir wollen Jugendliche ermutigen, über ihren eigenen Lebensstil nachzudenken und den Wert des Verzichtens schätzen zu lernen“, erläuterte BDKJ-Bundesvorsitzender Dirk Tänzler. Zum Beispiel könne man eine Woche lang auf das Benutzen des Handys verzichten und so zur Ruhe kommen. „Ich weiß, dass das für viele von uns eine Herausforderung ist“, sagte Tänzler. Manchmal scheitere man auch. „Aber der bewusste Verzicht führt dazu, dass man sich auf sich selbst besinnen kann.“
In diesem Jahr stehen besonders die Folgen des Klimawandels für die Menschen in den ärmeren Staaten der Welt im Mittelpunkt der Aktion. Bischof Paul Bui Van Doc aus Vietnam regte in seiner Predigt an, darüber nachzudenken, „wie wir die Erde in einer Weise erhalten können, dass alle darauf leben können.“ Gott habe den Menschen die Erde als Heimat geschenkt. „Wir haben den Auftrag, die Erde für alle Menschen bewohnbar zu erhalten, auch für die Armen“, sagte Van Doc.
Unter dem Applaus der jungen Leute fand Misereor-Hauptgeschäftsführer Prof. Josef Sayer deutliche Worte für das Versagen der Politik im Klimaschutz: „Eine Debatte wie beim Klimagipfel in Kopenhagen können wir uns nicht mehr leisten.“ Wenn infolge des Klimawandels der Meeresspiegel nur leicht ansteige, seien ganze Staaten vom Verschwinden bedroht. Um das zu verhindern, setze er auf die Solidarität der Menschen, sagte Sayer und rief den Jugendlichen zu: „Wir werden den Politikern und den Menschen in der Kirche Beine machen! Wir werden unsere Bundestagsabgeordneten anrufen und fragen: Was machst du in diesem Moment für den Klimaschutz? Schauen wir hin und lösen wir eine Welle der Solidarität aus!“