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11.03.2010

Aktuell und schnell

BDKJ-Newsletter KW 10 onlineweiterlesen

Der BDKJ-Diözesanverband Paderborn hat die wichtigsten Neuigkeiten der laufenden Woche kurz und prägnant zusammengefasst. Viel Spaß beim Lesen!
04.03.2010

Aktuell und schnell

BDKJ-Newsletter KW 9 onlineweiterlesen

Der BDKJ-Diözesanverband Paderborn hat die wichtigsten Neuigkeiten der laufenden Woche kurz und prägnant zusammengefasst. Viel Spaß beim Lesen!
01.03.2010

Achte „Nacht der Lichter“ im Hohen Dom

Innehalten, beten, singenweiterlesen

Paderborn, 1. März 2010 (pdp). Wenn gut Tausend Menschen aus allen Generationen den Hohen Dom zu Paderborn bevölkern und ebenso viele Kerzen das Kirchenschiff erleuchten, dann wird in der Bischofskirche des Erzbistums Paderborn wieder die „Nacht der Lichter“ gefeiert. In diesem Jahr kamen besonders viele Menschen am Freitagabend in die Bistumskirche, um innezuhalten, zu beten und zu singen. Die „Nacht der Lichter“, die stets in der Fastenzeit stattfindet, ist den Gebetsgottesdiensten nachempfunden, die in der „Kirche der Versöhnung“ im südburgundischen Taizé gefeiert werden. Kennzeichen dieser Liturgie sind biblische Textimpulse sowie eine Zeit der Stille. Getragen wird das Gebet von den bekannten, mehrsprachigen Taizé-Gesängen. Am Ende des Gebetsgottesdienstes hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, mit einem Seelsorger in ein persönliches Gespräch zu kommen. Die „Nacht der Lichter“ wurde von der Abteilung für Jugendpastoral im Erzbischöflichen Generalvikariat und der Kolpingjugend Diözesanverband Paderborn veranstaltet. Die musikalische Gestaltung übernahm ein Projektchor unter der Leitung von Birgit Richter (Pömbsen).
25.02.2010

„Förderung von Jugendarbeit ist kommunale Pflichtaufgabe“

Landesversammlung der katholischen Jugendverbände richtet sich gegen Kürzungenweiterlesen

Düsseldorf, 25. Februar 2010. Der Bund der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ) in Nordrhein-Westfalen hat sich auf seiner Landesversammlung gegen Kürzungen im kommunalen Kinder- und Jugendförderplan und für eine verlässliche Absicherung der Investitionen für die Kinder- und Jugendarbeit auf kommunaler Ebene ausgesprochen. Darüber hinaus beschloss der BDKJ das Engagement um die nachhaltige Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Freiwilligendienste (FSJ) und eröffnete seine Kampagne zur bevorstehenden Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen.

„Gerade in finanziell angespannten Zeiten hat die Bereitstellung einer bedarfsgerechten Infrastruktur für junge Menschen eine besondere Bedeutung“, erläutert BDKJ-Landesvorsitzender Oliver Bühl den Hintergrund für den Beschluss der Landesversammlung mit dem Titel „Kinder- und Jugendarbeit ist kommunale Pflichtaufgabe“. „Verlässlichkeit in der Kinder- und Jugendarbeit,“ so Bühl weiter, kann nur auf der Grundlage ausreichend ausgestatteter kommunaler Kinder- und Jugendförderpläne erfolgen. Ausgaben für Kinder- und Jugendförderpläne sind Investitionsausgaben für die Zukunft.“ Es könnten, so heißt es im Beschlusstext weiter, schon deshalb nicht einfach Kürzungen vorgenommen werden, da es einen gesetzlichen Auftrag zu erfüllen gebe. In der Folge des Beschlusstextes wird die Bedeutung der Kinder- und Jugendarbeit für die Jugendhilfelandschaft auf kommunaler Ebene und für die kommunale Infrastruktur für Kinder und Jugendliche verdeutlicht. So wird deren Wirkung als Bildungsort der Demokratie und als freiwilliger Lernort hervorgehoben und auf die Bedeutung von ehrenamtlichem Engagement, außerschulischen Bildungsangeboten, die Vielfalt der Jugendarbeit, sowie die Förderung der Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit hingewiesen. Abschließend fordert der BDKJ für die Neugestaltung und Ausstattungen kommunaler Kinder- und Jugendförderpläne den Ausbau der finanziellen Rahmenbedingungen, die vermehrte Förderung von Vernetzungsangeboten, sowie die nachhaltige gesetzliche Festlegung bestimmter kommunaler Förderungsbereiche der Kinder- und Jugendarbeit. In einem zweiten Beschluss beauftragte die Landesversammlung den BDKJ-Landesvorstand, das Thema der Freiwilligen Sozialen Dienste (FSJ) in Gesprächen mit Politik und Verwaltung verstärkt einzubringen. Schwerpunkte des Einsatzes sollen die Aufstockung der finanziellen Förderung von Freiwilligendiensten, sowie der Ausbau des FSJ für benachteiligte junge Menschen und junge MigrantInnen sein. Darüber hinaus fordert der BDKJ auch, man müsse endlich auch den Auswirkungen der Schulzeitverkürzung in Bezug auf das Angebot von Freiwilligen Sozialen Jahren oder Einsätzen gerecht werden. „Unser Anspruch an die Politik ist, die Rahmenbedingungen des FSJ nachhaltig zu verbessern. Das FSJ muss als ein Bildungsjahr für alle jungen Menschen offen stehen und qualitativ gut begleitet sein“, resümiert die BDKJ-Landesvorsitzende Alexander Horster den Beschluss. In feierlichem Rahmen eröffnete der BDKJ NRW zudem seine Kampagne zur bevorstehenden Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Unter dem Motto „Ich geh’ wählen und nehme mit...“ soll besonders unter jungen (Erst-)WählerInnen für eine hohe Wahlbeteiligung und die Förderung demokratischen Bewusstseins geworben werden. Begleitend zur Kampagne wird es einen Film, eine Homepage und einen Wettbewerb geben.
25.02.2010

Aktuell und schnell

BDKJ-Newsletter KW 8 onlineweiterlesen

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24.02.2010

Sternsinger starten im Ruhrbistum

53. Aktion Dreikönigssingen wird am 30. Dezember in Essen eröffnetweiterlesen

Essen, 24. Februar 2010. Kleine Könige in stattlicher Zahl werden am Donnerstag, 30. Dezember 2010, in Essen erwartet. Erstmals ist das Ruhrbistum Gastgeber der bundesweiten Eröffnung der Aktion Dreikönigssingen. Vorbereitet wird der Auftakt vom BDKJ-Diözesanverband Essen, dem Bischöflichen Jugendamt und vom Referat Weltkirche der gastgebenden Diözese. Dies wurde im Rahmen der Jahreskonferenz der Aktion bekannt gegeben, die am Dienstag und Mittwoch im Essener Kardinal-Hengsbach-Haus tagte. Das Beispielland des 53. Dreikönigssingens ist Kambodscha, thematisch wird die Lebenswirklichkeit von Kindern mit Behinderungen weltweit im Mittelpunkt der Aktion stehen. Die Sternsinger werden darauf aufmerksam machen, dass Kinder mit Behinderungen in vielen Teilen der Welt unter Ausgrenzung und Diskriminierung leiden. In Essen blickten die Delegierten aus 18 Diözesen sowie die Vertreter des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zudem auf das 52. Dreikönigssingen zurück.  
Besonders hervorgehoben wurde dabei die große Symbolkraft des original senegalesischen Taxi-Busses. Der farbenfrohe Kleinbus aus dem zurückliegenden Beispielland hatte von Mitte September bis Mitte Januar auf seiner Tour durch Deutschland in allen 27 Bistümern Station gemacht. 500.000 Sternsinger zum Jahresbeginn unterwegs Zum Jahresbeginn waren überall in Deutschland 500.000 Mädchen und Jungen als Sternsinger unterwegs und sammelten Spenden für Not leidende Kinder in aller Welt. Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Mehr als 690 Millionen Euro wurden seither gesammelt, über 56.300 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt.
22.02.2010

Eine „Welle der Solidarität“ zum Schutz der Erde

MISEREOR und BDKJ eröffnen Jugendaktion in Münster weiterlesen

Münster, 22. Februar 2010 (bdkj). Mal einen Gang zurückschalten, inne halten, das eigene Konsumverhalten kritisch unter die Lupe nehmen – dazu rufen das Bischöfliche Hilfswerk Misereor und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend in ihrer diesjährigen Jugend-Fastenaktion auf. Unter dem Motto „7x mehr Leben“ sind Jugendliche in den sieben Wochen bis Ostern eingeladen, ihr Leben bewusst zu gestalten und zu überlegen, wie eine gerechtere und ökologischere Welt möglich ist. Am Sonntagabend wurde die Aktion mit einem schwungvollen Gottesdienst in der Jugendkirche "effata!" in Münster eröffnet. „Wir wollen Jugendliche ermutigen, über ihren eigenen Lebensstil nachzudenken und den Wert des Verzichtens schätzen zu lernen“, erläuterte BDKJ-Bundesvorsitzender Dirk Tänzler. Zum Beispiel könne man eine Woche lang auf das Benutzen des Handys verzichten und so zur Ruhe kommen. „Ich weiß, dass das für viele von uns eine Herausforderung ist“, sagte Tänzler. Manchmal scheitere man auch. „Aber der bewusste Verzicht führt dazu, dass man sich auf sich selbst besinnen kann.“ In diesem Jahr stehen besonders die Folgen des Klimawandels für die Menschen in den ärmeren Staaten der Welt im Mittelpunkt der Aktion. Bischof Paul Bui Van Doc aus Vietnam regte in seiner Predigt an, darüber nachzudenken, „wie wir die Erde in einer Weise erhalten können, dass alle darauf leben können.“ Gott habe den Menschen die Erde als Heimat geschenkt. „Wir haben den Auftrag, die Erde für alle Menschen bewohnbar zu erhalten, auch für die Armen“, sagte Van Doc. Unter dem Applaus der jungen Leute fand Misereor-Hauptgeschäftsführer Prof. Josef Sayer deutliche Worte für das Versagen der Politik im Klimaschutz: „Eine Debatte wie beim Klimagipfel in Kopenhagen können wir uns nicht mehr leisten.“ Wenn infolge des Klimawandels der Meeresspiegel nur leicht ansteige, seien ganze Staaten vom Verschwinden bedroht. Um das zu verhindern, setze er auf die Solidarität der Menschen, sagte Sayer und rief den Jugendlichen zu: „Wir werden den Politikern und den Menschen in der Kirche Beine machen! Wir werden unsere Bundestagsabgeordneten anrufen und fragen: Was machst du in diesem Moment für den Klimaschutz? Schauen wir hin und lösen wir eine Welle der Solidarität aus!“
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