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16.03.2010

Feier des diözesanen Weltjugendtages bis spät in die Nacht

Auftakt in Paderborner Marktkircheweiterlesen

Paderborn, 16. März 2010 (pdp). Mit verändertem Ablauf im Vergleich zu den Vorjahren wird im Erzbistum Paderborn am Samstag, dem 27. März, der 25. diözesane Weltjugendtag begangen. Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahren treffen sich am Vorabend des Palmsonntags ab 19 Uhr in Paderborn, um bis spät in die Nacht miteinander Gottesdienst zu feiern und Workshops zu besuchen. Leitwort für den Tag, der weltweit in allen Diözesen begangen wird, ist eine Frage, die Jesus im Markusevangelium gestellt wird: "Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erlangen?" (Mk 10,17). Wie kann ich glücklich werden, und worauf kann ich mein Leben bauen? So würde diese Frage vermutlich heute lauten, schreibt Erzbischof Hans-Josef Becker in seinem Grußwort zum Weltjugendtag. Jesu Antwort könnte lauten: „Wer sein Leben auf Gott baut, der wird sein Glück finden!“. Wer Gott begegnen wolle, müsse jedoch bereit sein, loszulassen: „Weil uns manchmal materielle Dinge, Gewohnheiten, Vorlieben oder auch bestimmte Menschen so sehr beschäftigen und besetzen, dass sie den Blick auf Wichtigeres verstellen: den Blick auf Gott, der uns ein Glück und eine Erfüllung schenkt, die wir in unserer Welt und in den täglichen Lebensbezügen nicht finden können.“ Der diözesane Weltjugendtag beginnt um 19 Uhr in der Marktkirche mit einem katechetischen Impuls von Erzbischof Becker und Lifemusik. Ebenfalls in der Marktkirche wird dann die Palmsonntagsliturgie eröffnet. Es folgt eine Palmprozession zum Hohen Dom, wo die Liturgie fortgesetzt wird. Im Anschluss starten gegen 23 Uhr im Michaelskloster viele verschiedene Workshops. Parallel dazu besteht die Möglichkeit zur Anbetung und Beichte im Dom. Um 1 Uhr treffen sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Michaelskloster zu Lifemusik und Kabarett. Mit einer Sendungsfeier im Hohen Dom um 2 Uhr endet der diözesane Weltjugendtag. Im Michaelskloster besteht die Möglichkeit, mit Schlafsack und Isomatte zu übernachten. Vor der Abreise am nächsten Morgen gegen 9 Uhr wird ein Frühstück angeboten. Gestaltet wird der Weltjugendtag von der Abteilung Jugendpastoral/Jugendarbeit im Erzbischöflichen Generalvikariat, dem BDKJ Diözesanverband Paderborn und der Diözesanstelle Berufungspastoral im Erzbistum Paderborn. Infos und Anmeldung: Erzbischöfliches Generalvikariat Paderborn, Abteilung Jugendpastoral, Domplatz 3, 33098 Paderborn, Tel. (0 52 51) 1 25 17 30, E-Mail: jugendpastoral@erzbistum-paderborn.de Internet: www.wjt-paderborn.de.
11.03.2010

Aktuell und schnell

BDKJ-Newsletter KW 10 onlineweiterlesen

Der BDKJ-Diözesanverband Paderborn hat die wichtigsten Neuigkeiten der laufenden Woche kurz und prägnant zusammengefasst. Viel Spaß beim Lesen!
04.03.2010

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01.03.2010

Achte „Nacht der Lichter“ im Hohen Dom

Innehalten, beten, singenweiterlesen

Paderborn, 1. März 2010 (pdp). Wenn gut Tausend Menschen aus allen Generationen den Hohen Dom zu Paderborn bevölkern und ebenso viele Kerzen das Kirchenschiff erleuchten, dann wird in der Bischofskirche des Erzbistums Paderborn wieder die „Nacht der Lichter“ gefeiert. In diesem Jahr kamen besonders viele Menschen am Freitagabend in die Bistumskirche, um innezuhalten, zu beten und zu singen. Die „Nacht der Lichter“, die stets in der Fastenzeit stattfindet, ist den Gebetsgottesdiensten nachempfunden, die in der „Kirche der Versöhnung“ im südburgundischen Taizé gefeiert werden. Kennzeichen dieser Liturgie sind biblische Textimpulse sowie eine Zeit der Stille. Getragen wird das Gebet von den bekannten, mehrsprachigen Taizé-Gesängen. Am Ende des Gebetsgottesdienstes hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, mit einem Seelsorger in ein persönliches Gespräch zu kommen. Die „Nacht der Lichter“ wurde von der Abteilung für Jugendpastoral im Erzbischöflichen Generalvikariat und der Kolpingjugend Diözesanverband Paderborn veranstaltet. Die musikalische Gestaltung übernahm ein Projektchor unter der Leitung von Birgit Richter (Pömbsen).
25.02.2010

„Förderung von Jugendarbeit ist kommunale Pflichtaufgabe“

Landesversammlung der katholischen Jugendverbände richtet sich gegen Kürzungenweiterlesen

Düsseldorf, 25. Februar 2010. Der Bund der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ) in Nordrhein-Westfalen hat sich auf seiner Landesversammlung gegen Kürzungen im kommunalen Kinder- und Jugendförderplan und für eine verlässliche Absicherung der Investitionen für die Kinder- und Jugendarbeit auf kommunaler Ebene ausgesprochen. Darüber hinaus beschloss der BDKJ das Engagement um die nachhaltige Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Freiwilligendienste (FSJ) und eröffnete seine Kampagne zur bevorstehenden Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen.

„Gerade in finanziell angespannten Zeiten hat die Bereitstellung einer bedarfsgerechten Infrastruktur für junge Menschen eine besondere Bedeutung“, erläutert BDKJ-Landesvorsitzender Oliver Bühl den Hintergrund für den Beschluss der Landesversammlung mit dem Titel „Kinder- und Jugendarbeit ist kommunale Pflichtaufgabe“. „Verlässlichkeit in der Kinder- und Jugendarbeit,“ so Bühl weiter, kann nur auf der Grundlage ausreichend ausgestatteter kommunaler Kinder- und Jugendförderpläne erfolgen. Ausgaben für Kinder- und Jugendförderpläne sind Investitionsausgaben für die Zukunft.“ Es könnten, so heißt es im Beschlusstext weiter, schon deshalb nicht einfach Kürzungen vorgenommen werden, da es einen gesetzlichen Auftrag zu erfüllen gebe. In der Folge des Beschlusstextes wird die Bedeutung der Kinder- und Jugendarbeit für die Jugendhilfelandschaft auf kommunaler Ebene und für die kommunale Infrastruktur für Kinder und Jugendliche verdeutlicht. So wird deren Wirkung als Bildungsort der Demokratie und als freiwilliger Lernort hervorgehoben und auf die Bedeutung von ehrenamtlichem Engagement, außerschulischen Bildungsangeboten, die Vielfalt der Jugendarbeit, sowie die Förderung der Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit hingewiesen. Abschließend fordert der BDKJ für die Neugestaltung und Ausstattungen kommunaler Kinder- und Jugendförderpläne den Ausbau der finanziellen Rahmenbedingungen, die vermehrte Förderung von Vernetzungsangeboten, sowie die nachhaltige gesetzliche Festlegung bestimmter kommunaler Förderungsbereiche der Kinder- und Jugendarbeit. In einem zweiten Beschluss beauftragte die Landesversammlung den BDKJ-Landesvorstand, das Thema der Freiwilligen Sozialen Dienste (FSJ) in Gesprächen mit Politik und Verwaltung verstärkt einzubringen. Schwerpunkte des Einsatzes sollen die Aufstockung der finanziellen Förderung von Freiwilligendiensten, sowie der Ausbau des FSJ für benachteiligte junge Menschen und junge MigrantInnen sein. Darüber hinaus fordert der BDKJ auch, man müsse endlich auch den Auswirkungen der Schulzeitverkürzung in Bezug auf das Angebot von Freiwilligen Sozialen Jahren oder Einsätzen gerecht werden. „Unser Anspruch an die Politik ist, die Rahmenbedingungen des FSJ nachhaltig zu verbessern. Das FSJ muss als ein Bildungsjahr für alle jungen Menschen offen stehen und qualitativ gut begleitet sein“, resümiert die BDKJ-Landesvorsitzende Alexander Horster den Beschluss. In feierlichem Rahmen eröffnete der BDKJ NRW zudem seine Kampagne zur bevorstehenden Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Unter dem Motto „Ich geh’ wählen und nehme mit...“ soll besonders unter jungen (Erst-)WählerInnen für eine hohe Wahlbeteiligung und die Förderung demokratischen Bewusstseins geworben werden. Begleitend zur Kampagne wird es einen Film, eine Homepage und einen Wettbewerb geben.
25.02.2010

Aktuell und schnell

BDKJ-Newsletter KW 8 onlineweiterlesen

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24.02.2010

Sternsinger starten im Ruhrbistum

53. Aktion Dreikönigssingen wird am 30. Dezember in Essen eröffnetweiterlesen

Essen, 24. Februar 2010. Kleine Könige in stattlicher Zahl werden am Donnerstag, 30. Dezember 2010, in Essen erwartet. Erstmals ist das Ruhrbistum Gastgeber der bundesweiten Eröffnung der Aktion Dreikönigssingen. Vorbereitet wird der Auftakt vom BDKJ-Diözesanverband Essen, dem Bischöflichen Jugendamt und vom Referat Weltkirche der gastgebenden Diözese. Dies wurde im Rahmen der Jahreskonferenz der Aktion bekannt gegeben, die am Dienstag und Mittwoch im Essener Kardinal-Hengsbach-Haus tagte. Das Beispielland des 53. Dreikönigssingens ist Kambodscha, thematisch wird die Lebenswirklichkeit von Kindern mit Behinderungen weltweit im Mittelpunkt der Aktion stehen. Die Sternsinger werden darauf aufmerksam machen, dass Kinder mit Behinderungen in vielen Teilen der Welt unter Ausgrenzung und Diskriminierung leiden. In Essen blickten die Delegierten aus 18 Diözesen sowie die Vertreter des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zudem auf das 52. Dreikönigssingen zurück.  
Besonders hervorgehoben wurde dabei die große Symbolkraft des original senegalesischen Taxi-Busses. Der farbenfrohe Kleinbus aus dem zurückliegenden Beispielland hatte von Mitte September bis Mitte Januar auf seiner Tour durch Deutschland in allen 27 Bistümern Station gemacht. 500.000 Sternsinger zum Jahresbeginn unterwegs Zum Jahresbeginn waren überall in Deutschland 500.000 Mädchen und Jungen als Sternsinger unterwegs und sammelten Spenden für Not leidende Kinder in aller Welt. Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Mehr als 690 Millionen Euro wurden seither gesammelt, über 56.300 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt.
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