< Jugendtag im Erzbistum Paderborn
13.04.2015

Katholische Jugendverbände bauen Präventionsarbeit weiter aus

Miriam Merschbrock und Matthias Kornwoski sind die neuen Mitarbeiter im „Referat für Präventionsfragen


v.l.n.r.: Matthias Kornowski, Miriam Merschbrock und BDKJ-Diözesanvorsitzender Sebastian Koppers

Seit diesem Frühjahr ist das neue „Referat für Präventionsfragen" im Diözesanverband Paderborn des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) mit zwei Mitarbeitern besetzt. Miriam Merschbrock und Matthias Kornowski werden in Zukunft an der Weiterentwicklung und Umsetzung der Präventionskonzepte in den katholischen Jugendverbänden des Erzbistums arbeiten.

„Alle Aktiven in der Jugendarbeit haben eine besondere Verantwortung für das Wohl von Schutzbefohlenen", betont Sebastian Koppers, Vorsitzender des BDKJ-Diözesanverbandes Paderborn. Kinder zu stärken und zu schützen sei schon immer wichtige Aufgabe von Jugendarbeit gewesen und habe damit auch im BDKJ einen großen Stellenwert. Der Dachverband der katholischen Jugendverbände im Erzbistum hat sich seit 2011 verstärkt der Schulung von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gewidmet und möchte sein Engagement in diesem Feld mit den beiden neuen Referenten noch weiter intensivieren.

Miriam Merschbrock, 32, hat in Paderborn Soziale Arbeit studiert. Durch ihre Berufserfahrung in verschiedenen Feldern der katholischen Jugendarbeit hat sie die Entwicklung der Präventionsarbeit im Bistum miterlebt und mit Schutzkonzepten unterschiedlicher Träger gearbeitet. Auch Matthias Kornowski, 35, bringt jahrelange Erfahrung in der verbandlichen Jugendarbeit mit. Er hat Katholische Theologie in Bochum studiert. „Uns ist wichtig, die ehrenamtlichen sowie hauptberuflichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Jugendverbänden für die Thematik der sexualisierten Gewalt zu sensibilisieren, um einen weiteren Grundstein der Kultur des achtsamen Miteinanders zu legen.", sind sich die beiden neuen Referenten einig.

In Zukunft wird sich das Referat vor allem mit der Überarbeitung des Schulungsmoduls „Kinder schützen" in Kooperation mit den anderen Feldern der katholischen Jugendarbeit und dem Präventionsbeauftragten des Erzbistums Paderborn beschäftigen. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Zusammenarbeit mit den BDKJ-Mitgliedsverbänden sein, um diese bei der Ausarbeitung institutioneller Schutzkonzepte zu unterstützen.


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