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Bundesweite 72-Stunden-Aktion in Würzburg eröffnet

Rund 85.000 angemeldete Teilnehmende / Aktionsgruppen hoffen auf Unterstützung

Foto: BDKJ-Bundesstelle/Jetschina

Würzburg, 23. Mai. Mit einem Bühnenprogramm, Musik und Kindern und Jugendlichen aus Aktionsgruppen ist die bundesweite 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) vor dem Kilianeum in Würzburg gestartet. BDKJ-Bundesvorsitzender Thomas Andonie eröffnete in Würzburg offiziell die Sozialaktion. In ganz Deutschland haben Jugendverbände und BDKJ-Diözesanverbände mit verschiedenen Veranstaltungen den Beginn ihres 72-stündigen Engagements gefeiert.

„Tagtäglich macht ihr die Welt mit eurem Engagement ein bisschen besser. In den nächsten 72 Stunden nehmt ihr die Dinge selbst in die Hand und gestaltet unsere Welt als Expert*innen mit“, so BDKJ-Bundesvorsitzender Thomas Andonie. „In den Jugendverbänden stehen wir ein für eine gerechte, soziale und lebenswerte Welt. Das wird während der nächsten drei Tage in Deutschland und weltweit sichtbar. Danke für euer Engagement, euch schickt der Himmel!“ Nach einem Countdown eröffnete Andonie um genau 17.07 Uhr zusammen mit dem örtlichen BDKJ-Koordinierungskreis in Würzburg die Sozialaktion. Rund 85.000 junge Menschen hatten sich vor der 72-Stunden-Aktion auf der Aktionswebseite registriert und starten jetzt unterstützt durch viele Aktive und Beteiligte mit ihren sozialen Projekten. Von Harrislee direkt an der dänischen Grenze bis Garmisch-Partenkirchen setzen sich rund 3.400 Aktionsgruppen aus katholischen Jugendverbänden und vielen weiteren Trägern für ihre Mitmenschen, für die Umwelt, für Solidarität und Gerechtigkeit, für Bildung sowie für ihr unmittelbares Zuhause ein.

Während des Aktionszeitraums vom 23. bis 26. Mai werden Aktionsgruppen Hilferufe absetzen und damit den Menschen in ihrer Umgebung die Möglichkeit zur Beteiligung an ihrem Projekt geben. Auf www.72stunden.de können Interessierte diese Hilferufe sehen und sich spontan an der 72-Stunden-Aktion beteiligen.

Mit Videobotschaften haben sich bei der Eröffnung auch Schirmherrin und Bundesjugendministerin Franziska Giffey sowie Schirmherr Reinhard Kardinal Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, an die jungen Engagierten gewandt. „Euer Engagement macht unsere Welt besser“, betont die Bundesministerin. „Ihr übernehmt Verantwortung und gestaltet mit, was in Deutschland passiert. Und das nicht nur 72 Stunden lang, sondern jeden Tag.“ Kardinal Marx hat bereits die vergangenen 72-Stunden-Aktionen bundesweit und regional erlebt und hebt das soziale Engagement hervor. „Unglaublich viele junge Menschen engagieren sich, machen etwas, zeigen, dass unsere Gesellschaft auch gerade von jungen Menschen lebt, die sich für Andere engagieren.“ Kardinal Marx wird am Freitagnachmittag Aktionsgruppen in München besuchen. Bundesministerin Franziska Giffey wird am Samstagvormittag bei einem Mitmachtheater der 72-Stunden-Aktion in Kassel dabei sein.