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Ein Drittel unter 30!

BDKJ-Bundesvorstand fordert generationengerechte Beteiligung junger Menschen beim synodalen Weg

Grafik: BDKJ-Bundesstelle

Düsseldorf, 04. September. „Junge Menschen sind nicht nur die Zukunft der Kirche, sondern ein großer Teil ihrer Gegenwart“, macht der BDKJ-Bundesvorstand in einem heute veröffentlichten Beschluss deutlich. Darum fordern die Vertreter*innen der katholischen Jugend Beteiligungsmöglichkeiten für Gläubige unter 30 Jahren an dem von der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) ausgerufenen synodalen Weg.

„Rund ein Drittel der Katholik*innen in Deutschland sind unter 30 Jahre alt“, argumentiert der BDKJ-Vorsitzende Thomas Andonie. „Darum kann der notwendige Erneuerungsprozess unserer Kirche nur gelingen, wenn die Anliegen junger Menschen gehört und ernst genommen werden“, so Andonie. Mit dieser und vier weiteren Forderungen möchte der BDKJ den synodalen Weg mitgestalten: Weitere Themen sind eine gemeinsame Leitung durch Lai*innen und Geistliche, eine Segnung gleichgeschlechtlicher Paare, das Eintreten für Gleichstellung der Geschlechter auf weltkirchlicher Ebene und die Etablierung einer lebensnahen Priesterausbildung durch moderne Wohnformen, die an die Stelle der Priesterseminare treten. Der BDKJ-Bundesvorstand blickt mit Zuversicht auf den Austausch im synodalen Weg, auf den gemeinsame verbindliche Entscheidungen folgen müssen.

Die Zeit zu handeln ist jetzt! Auch im Erzbistum Paderborn setzen wir uns für das Gelingen des synodalen Weges ein. Zukunftsgerichtete Veränderungen mit Blick auf die Themen des synodalen Weges müssen endlich konkret angegangen werden“, fordert der BDKJ-Diözesanvorstand Paderborn. „Worten müssen Taten folgen!“, so Jan Hilkenbach, Annika Manegold und Markus Wippermann.