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„Gemeinsamer Weg in die Zukunft“

Jan Hilkenbach in die Synodalversammlung gewählt

Jan Hilkenbach und Nadine Mersch vom Diözesankomitee im Erzbistum Paderborn wurden in die Synodalversammlung gewählt.

Paderborn. 27.11.2019. Die Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) hat am Wochenende nach intensiver Debatte die Satzung des Synodalen Weges beschlossen. Die dreiköpfige Delegation des Diözesankomitees im Erzbistum Paderborn übte Kritik am bisherigen Verfahren, sieht aber gleichzeitig große Chancen und wird sich aktiv in den Prozess einbringen. Die Deutsche Bischofskonferenz hatte die Satzung bereits zuvor beschlossen, sodass der Synodale Weg wie geplant am 1. Advent beginnen kann.

In der Synodalversammlung, dem beschlussfassenden Gremium des Prozesses, wird das Diözesankomitee im Erzbistum Paderborn durch den Vorsitzenden Jan Hilkenbach vertreten, der gleichzeitig auch das Amt des BDKJ-Diözesanvorsitzenden wahrnimmt. Somit vertritt er auch die Jugendverbände im Erzbistum Paderborn während des Synodalen Weges. „Ich werde mein Bestes geben, um eine klare und vernehmbare Stimme der Katholikinnen und Katholiken im Erzbistum Paderborn zu sein. Der Synodale Weg muss transparent sein, Beteiligungsmöglichkeiten eröffnen und zu sichtbaren Ergebnissen führen. Auch die Stimme der Kinder und Jugendlichen muss hier einen Platz finden“, so der 28-jährige Briloner nach seiner Wahl.

Auch Nadine Mersch, die Vorsitzende des Diözesankomitees, wird in der Synodalversammlung mitwirken. Sie wurde für den Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in die Synodalversammlung gewählt. Die Paderbornerin brachte ihre Expertise bereits im Vorbereitungsforum zum Thema Sexualmoral ein und nahm an einer vorbereitenden Konferenz des Synodalen Weges teil. Neben der Weiterentwicklung der Sexualmoral wird es in dem Prozess um priesterliche Lebensformen, Macht und Gewaltenteilung sowie um die Rolle von Frauen in der Kirche gehen. Dazu werden spezielle Themenforen eingerichtet, die Gesprächsgrundlagen und Beschlussvorlagen für die Synodalversammlung erarbeiten. „Es ist wichtig, basierend auf unserem Glauben die drängenden inhaltlichen Fragen anzugehen. Gemeinsam wollen wir spürbare Veränderungen in unserer Kirche erreichen, betonte Nadine Mersch.

Auch im Erzbistum Paderborn wollen Nadine Mersch und Jan Hilkenbach den Austausch forcieren: „Die Vernetzung mit den verschiedenen Akteurinnen und Akteuren aus dem Erzbistum Paderborn und die Rückkopplung mit den Katholikinnen und Katholiken vor Ort ist uns sehr wichtig. Den Synodalen Weg können wir nur als gemeinsamen Weg in die Zukunft gehen“, so Nadine Mersch und Jan Hilkenbach.

 

Text: Diözesankomitee im Erzbistum Paderborn (Die Redaktion des BDKJ hat Änderungen vorgenommen).