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JuBi Kupferberg: Ein Ort der Nicht-Alltäglichkeiten

Politiker erhalten Einblick in die Jugendbildungsstätte bei Detmold

 

Sprachen über die JuBi Kupferberg (v.l.): Dominik Kräling (JuBi), Annika Manegold und Sebastian Koppers (BDKJ), Markéta Teutrine (CDU), Christiane Koch (JuBi), Dr. Dennis Maelzer (SPD) und Marc Henke (JuBi).

Gemeinsamer Austausch von Politikern, Hausleitung und BDKJ in den Räumlichkeitne der JuBi Kupferberg.

Kreis Lippe/Paderborn. CDU-Landtagskandidatin Markéta Teutrine und der SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Dennis Maelzer besuchten am vergangenen Dienstag die Jugendbildungsstätte auf dem Kupferberg bei Detmold. Dort erhielten die Politiker aus dem Kreis Lippe einen Einblick in die pädagogische Arbeit der Einrichtung in Heidenoldendorf. Bei gemeinsamen Gesprächen mit der Hausleitung und Vorsitzenden des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ging es insbesondere um die Wirkung der pädagogischen Arbeit der Jugendbildungsstätten in NRW. Der BDKJ und die Jugendbildungsstätte hatten die Politiker im Rahmen der Landesjugendring-Kampagne „#jungesnrw“ dazu eingeladen, sich vor Ort ein Bild von der Arbeit einer Jugendhilfe-Einrichtung in ihrem Landkreis zu machen. 

„Wir schaffen seit Jahrzenten einen ‚Ort der Nichtalltäglichkeiten’“, erklärt Christiane Koch die Besonderheit des Kupferbergs. Die Leiterin der Jugendbildungsstätte ist überzeugt von der Qualität der pädagogischen Arbeit in ihrem Haus: „Durch unsere außerschulischen Angebote können junge Menschen sich und ihre Talente erfahren.“ Das junge pädagogische Team bietet Orientierungstage für Schulklassen, Teamtrainings, Besinnungstage oder auch Survival-Wochenenden an. Die beiden eingeladenen Politiker zeigten sich bei ihrem Besuch angetan vom Angebot und der fachlichen Kompetenz der Einrichtung. „Ich bin total beeindruckt von Ihrer Arbeit und finde, diese sollte viel mehr in der Öffentlichkeit stehen“, lobte die Detmolder CDU-Politikerin Markéta Teutrine der Leitung der Jugendbildungsstätte. Und auch für den heimischen SPD-Politiker Dr. Dennis Maelzer war es ein erkenntnisreicher Vormittag auf dem Kupferberg: „Ich nehme wahr, dass die Freiräume junger Menschen auch hier ein Thema sind und es mehr davon außerhalb der formalen Bildungseinrichtung Schule geben muss“, so Maelzer.

Die Jugendbildungsstätte Kupferberg liegt westlich der Kernstadt Detmolds im Ortsteil Heidenoldendorf und feierte 2014 dort ihr 50-jähriges Bestehen. Trotz steigernder Erhaltungskosten stagnieren die Zuschüsse aus öffentlichen Geldern – wie bei vielen anderen Jugendbildungsstätten in NRW auch. Nach den Landtagswahlen im Mai wird die Politik wieder den Umfang des Kinder- und Jugendförderplans festlegen und so auch die Qualität der Arbeit in den Jugendbildungsstätten mit beeinflussen.Die im Landesjugendring NRW zusammengeschlossenen Verbände wollen im Rahmen der Kampagne „#jungesnrw …Perspektive für alle!“ mit Abgeordneten zu verschiedenen Themen ins Gespräch kommen. Neben den inhaltlichen Fragen betonen die Jugendverbände, dass sie für ihre Arbeit eine Erhöhung der Finanzmittel von mindestens 20 Prozent sowie eine positive Dynamisierung benötigen, um Kostensteigerungen auszugleichen.

Über #jungesnrw