08.01.2026
Paderborn
Sternsingen

Segen spenden, Segen sein Sternsinger*innen gegen Kinderarbeit

Ministerpräsident Wüst empfängt Sternsinger*innen aus ganz NRW 

Düsseldorf, 08.01.2026. Zum Jahresbeginn haben rund 30 Kinder und Jugendliche Ministerpräsident Wüst, Minister Nathanael Liminski und Jugendministerin Paul den Sternsinger-Segen überbracht. Sie sammelten Spenden für Kinder in Not und fordern einen besseren Schutz vor Kinderarbeit.

„Bei den Sternsingern habe ich gelernt: Bildung ist super wichtig auch damit Kinder aus dem Armutskreislauf herauskommen können.“ Das sagte Josefine, 10 Jahre aus Paderborn beim Empfang der Sternsinger*innen in der Staatskanzlei in Düsseldorf. Die junge Sternsingerin weiß, die 68. Sternsinger-Aktion steht unter dem Motto: „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ Das tun die rund 30 jungen Menschen, die nach Düsseldorf gekommen sind, aus voller Überzeugung.

Dabei überbrachten sie mit Liedern und Sprüchen den Segen der Sternsinger*innen stellvertretend für alle, die in diesen Tagen in NRW unterwegs sind. Sie alle sammeln dabei Spenden für benachteiligte Kinder in aller Welt. Im Mittelpunkt stehen dabei Kinder, die in ihren Heimatländern arbeiten müssen, statt in die Schule zu gehen.

„Bildung, Kinder und Jugendliche haben für uns höchste Priorität,“ betont Ministerpräsident Hendrik Wüst. „Mit ihrem diesjährigen Motto ‚Schule statt Fabrik‘ machen die Sternsinger deutlich, worum es geht: um die Zukunft jedes einzelnen Kindes. Dafür ist Bildung entscheidend. Wer Kindern Zugang zu Bildung ermöglicht, eröffnet echte Perspektiven – hier bei uns und weltweit. Das Engagement der Sternsinger erinnert uns daran, wie wichtig es ist, für Gerechtigkeit und Chancengleichheit einzutreten. Dafür danke ich den Sternsingerinnen und Sternsingern von Herzen“, so Wüst.

Zuvor besuchten die Sternsinger*innen auch das Familienministerium. Ministerin Josefine Paul bedankte sich bei den aus allen 5 NRW-Bistümern angereisten Kindern für ihren Einsatz für das Recht auf Bildung, das allen Kindern weltweit zusteht. BDKJ-Landesvorsitzende Annika Jülich ergänzte: „Auch hier gibt es Kinder, denen es nicht gut geht und die einen besonderen Schutz brauchen. Deshalb ist es gut, dass die Landesregierung den Kindesschutz in NRW gestärkt hat.. „Lasst uns also gemeinsam hinschauen, wenn es einem Kind nicht gut geht, hier und überall. Da sind die Sternsingerinnen und Sternsinger Vorbild.“

Bei der Aktion sollen die Kinder und Jugendlichen ermutigt werden, sich für die Umsetzung ihrer Rechte einzusetzen. Außerdem erfahren sie selbst, wie sie den Schutz vor Kinderarbeit durch ihr Engagement konkret stärken. “Besonders schön, war der Besuch bei einem über 90-Jährigen in unserer Gemeinde, der sich ganz außerordentlich über unseren Besuch gefreut hat, weil er seit 42 Jahren keinen hatte.“ berichtete Hernrieke, 14 begeistert über ihre Erfahrungen bei der Aktion.

Schon zum 68. Mal bringen Kinder und Jugendliche bei der Aktion „Dreikönigsingen“  den Menschen bundesweit den Segen. Die Aktion ist inzwischen die weltweit größte Solidaritätsaktion. Seit dem Aktionsstart 1959 sind mehr als eine Milliarde Euro zusammengekommen, mit denen Projekte für benachteiligte und Not leidende Kinder unterstützt werden.

Die Aktion wird getragen vom Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

Ergänzend dazu finden Sie zeitnah eine Bildergalerie auf dieser Homepage: https://www.land.nrw/pressemitteilung/ministerpraesident-hendrik-wuest-empfaengt-sternsinger-0

Weitere Einträge

© Mika Väisänen / Kindermissionswerk

Sternsingen 108 Sternsingerinnen und Sternsinger im Bundeskanzleramt

Minister Thorsten Frei: „Herzlichen Dank, dass Ihr diesen Dienst tut für andere Kinder auf der Welt“
© Gordon Welters / Kindermissionswerk

Sternsingen „Das, was ihr tut, verdient viel mehr öffentliche Wertschätzung und Anerkennung“ 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfängt 20 Sternsingerinnen und Sternsinger im Schloss Bellevue

Sternsingen Sternsinger*innen bereiten sich auf politische Empfänge vor

Eine Sternsinger*innengruppe aus Paderborn fährt zum Ministerpräsidenten und zur Ministerin für Kinder und Jugendliche. Weihbischof König lädt sie zur Dombesichtigung ein.